Das Projekt befasst sich mit der "Förderung von aktiven Arbeitsmarktmaßnahmen", die im Rahmen der Offenen Methode der Koordinierung (OMK) der EU-Länder als ein wichtiger Handlungsansatz zur Überwindung von Armut und sozialer Ausgrenzung verfolgt wird und Eingang in die entsprechenden Nationalen Aktionspläne (NAPincl.) gefunden hat.
Die Projektpartner gehen davon aus, dass die Verringerung von Armut nicht ausschließlich mit arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen erzielbar ist, sondern integrative Politiken und Strategien aus arbeitsmarkt- und sozialpolitischen Maßnahmen notwendig sind. In einigen der Nationalen Aktionspläne zur sozialen Eingliederung (NAPincl.) und Beschäftigung (NAPempl.) wird die Regionalisierung und Kompetenzbündelung vor Ort als zentrale Voraussetzung für eine integrative Politikentwicklung zur Überwindung von Langzeitarbeitslosigkeit und Armut benannt. Ziel des Projekts ist es nun, Indikatoren zu entwickeln, um die Gestaltung, die Umsetzung und die Wirkungen dieser regionalisierten Beschäftigungspolitiken abbilden und in Hinblick auf ihren Beitrag zur Armutsüberwindung bewerten zu können. Dazu werden Länderstudien in Deutschland, Italien, Großbritannien und Finnland durchgeführt. Das Projekt EMDELA wird im Rahmen des Aktionsprogramms der Gemeinschaft zur Bekämpfung der sozialen Ausgrenzung von der EU gefördert. Durchgeführt wird das Projekt in Kooperation mit der Justus-Liebig-Universität Gießen unter Leitung von Prof. Adalbert Evers.
Abschlusstagung des Projekts EMDELA, 1. und 2. März 2007 in Gießen
"Aktive Arbeitsmarktpolitik und Überwindung sozialer Ausgrenzung - Europäische Politikstrategien und Bewertungsmethoden"
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The emerging design of local labour market integration - elements and performance indicators.
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Ansprechpartnerin: Sandra Kotlenga