Das Projekt "Instruments & Effects" (Nov. 2002 - Jan. 2005) wurde über den Europäischen Sozialfonds gemäß Art. 6 im Programm "Lokale Beschäftigungsstrategien und Innovation" gefördert.
Ziel des Projekts war es, Perspektiven für die Stabilisierung insbesondere der sozialen und kulturellen Infrastruktur und der vielfältigen Vereinslandschaft in Göttingen zu entwickeln. In Anbetracht von Kürzungen öffentlicher Zuschüsse sowie der Verschlechterung von Rahmenbedingungen v.a. bei den Instrumenten der Beschäftigungsförderung (ABM/ Schaffung sozialversicherungspflichtiger Arbeitsgelegenheiten ehemals nach § 19 BSHG) waren und sind viele Träger, die in Göttingen einen erheblichen Teil der sozialen und kulturellen Angebote vorhalten, existentiell bedroht. Für Organisationen des "Dritten Sektors" stellen diese Zuschüsse - mangels Alternativen - die oftmals einzige Basis für kontinuierliche Aktivitäten und für die Akquise weiterer Finanzmittel sind.
In der ersten Hälfte der Projektlaufzeit wurde eine empirische Untersuchung der Angebote, der Finanzierungsstruktur und der Beschäftigungssituation der vielfältigen Träger- und Projektlandschaft durchgeführt. Diese zielte auf eine Aufwertung des "Dritten Sektors" allgemein und seiner beschäftigungspolitischen Bedeutung insbesondere ab. Auf der Basis der gemeinsam mit den Organisationen erstellten Bestandsaufnahme wurden im zweiten Schritt alternative Finanzierungswege bzw. -modelle ausgelotet. Diese sollen zur dauerhaften Sicherung dieses gesellschaftlich wichtigen Bereichs in seiner inhaltlichen und organisatorischen Vielfalt beitragen.
Ausführliche Informationen finden Sie unter www.instrumentsandeffects.de
Aktivitäten und Publikationen in Kürze:
Ansprechpartnerin: Sandra Kotlenga