Seniorentelefon

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Ein Ar­beits­schwer­punkt von Zoom e.V. ist die Be­schäf­tigung mit Alten­hilfe­struk­turen. Unser zen­tra­les An­lie­gen ist es da­bei, Lösungen für die im Hin­blick auf Trans­parenz und Zu­gäng­lich­keit von An­ge­boten im Be­reich der Alten­hilfe regel­mäßig be­schrie­benen Mängel zu ent­wick­eln und prak­tische An­sätze für eine niedrig­schwellige Ge­stal­tung von Be­ra­tungs- und In­for­mations­an­ge­boten für ältere Men­schen aus­zu­ar­bei­ten.

 

So haben Mit­ar­bei­ter­innen von Zoom e.V. maß­geb­lich an einer durch das Bundes­minis­terium für Familie, Sen­ioren, Frauen und Ju­gend ge­för­der­ten Stu­die zur "Er­kun­dung des Be­darfs für ein bundes­ein­heit­lich er­reich­bares tele­fon­isches Be­ra­tungs­an­gebot für ältere Men­schen" mitge­wirkt. Im Kern geht es da­bei nicht um die Schaf­fung eines neuen bundes­weit oper­ieren­den Be­ratungs­tele­fons, son­dern um die Er­schließung der be­stehen­den viel­fäl­tigen lo­kalen Be­ra­tungs­land­schaf­ten durch eine ein­heit­liche und bundes­weit be­werb­bare Tele­fon­num­mer. In der em­pirisch ge­stütz­ten Be­darfs­ana­ly­se wurde deut­lich, dass ein solches An­ge­bot dazu bei­tra­gen könnte, die Viel­falt be­stehen­der, aber nicht immer op­timal zu­gäng­licher Be­ratungs­an­gebote für die Ziel­gruppen zu er­schließen, zu­gleich Ver­sor­gungs­lücken zu schließen und ein­heit­liche Quali­täts­stan­dards in der Be­ra­tung älterer Men­schen und ihrer An­ge­hörigen zu eta­blieren. Das Be­ratungs­an­gebot sollte eine Viel­zahl al­ters­be­zo­gener An­lie­gen auf­grei­fen können; Be­ra­tung, In­for­mation und Ver­mitt­lung soll­ten weit­gehend lo­kal er­fol­gen und so­weit wie mög­lich an be­reits be­stehen­de Be­ra­tungs­an­ge­bote an­ge­bunden sein. Die lo­kalen Be­ra­tungs­an­bieter sollten unter einer bundes­weit ein­heit­lichen Tele­fon­nummer er­reich­bar sein und or­ga­ni­sa­to­risch mit­ein­an­der ver­netzt wer­den.

 

Zur Dis­kuss­ion und Vor­be­rei­tung der mo­dell­haf­ten Ent­wick­lung und Er­pro­bung eines sol­chen An­ge­bots hat Zoom e.V., eben­falls mit Unter­stützung des BMFSFJ, im De­zember 2003 ein Experten­kollo­quium durch­ge­führt. Die Er­geb­nisse dieser Ver­an­stal­tung haben wir aus­führ­lich zu­sammen­gestellt und doku­mentiert.

 

 

Ansprechpartnerinnen: Barbara Nägele und Sandra Kotlenga

 

Ausgewählte downloadbare Publikationen zum Thema im Überblick:

 

GÖRGEN, T., KREUZER, A., NÄGELE, B. & KOTLENGA, S. (2002). Erkundung des Bedarfs für ein bundeseinheitlich erreichbares telefonisches Beratungsangebot für ältere Menschen. Berlin: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. (download unter: www.bmfsfj.de)

 

GÖRGEN, T., NÄGELE, B. & KOTLENGA, S. (2003). Helplines and crisis lines for older people. BAGSO Nachrichten 2/2003. www.bagso.org

 

GÖRGEN, T., NÄGELE, B. & KOTLENGA, S. (2003). Services téléphoniques de consultation et de crise pour personnes agées. BAGSO Nachrichten 2/2003. www.bagso.org

 

KOTLENGA, S. NÄGELE, B. & GÖRGEN, T. (2003). Ein Seniorentelefon für Deutschland - Erfahrungen und Perspektiven für die Praxis - Dokumentation des Expertenkolloquiums zur Frage eines bundeseinheitlichen telefonischen Zugangs zu Beratung rund ums Alter(n) am 4. und 5.12.2003 (Download als PDF)