Tagung "Vielfalt ein Weg!"

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Diversity und Anti­dis­krimi­nierung in Ver­bän­den, öffent­licher Ver­wal­tung und Unter­nehmen

 

Am 12.05.2005 fand in Düssel­dorf eine ein­tägige Fach­tagung unter die­sem Ti­tel statt. Zoom e.V. or­gani­sierte diese für den Ver­ein für so­ziale Ar­beit und Kul­tur in Süd­west­falen e.V. und das Mi­ni­ster­ium für Ge­sund­heit, So­zia­les, Frauen und Familie des Landes NRW.

 

Seit vielen Jahren wird in Nord­rhein-West­falen eine im Länder­ver­gleich be­son­ders breit an­ge­legte und gut ver­an­kerte Anti­dis­krimi­nier­ungs­politik um­ge­setzt. Seit über einem Jahr wird dies auch in der För­der­ung einer Ziel­grup­pen über­greif­enden Ar­beit rea­li­siert. Im Februar 2004 wurde in Nord­rhein-West­falen mit einer inter­na­tio­nalen Fach­tagung in Bochum der Dia­log mit den Ak­teur­Innen über einen sol­chen Ziel­gruppen über­grei­fenden An­satz in der Anti­dis­krimi­nier­ungs­arbeit auf­ge­nommen. Seit­her sind im Land Er­fahr­ungen mit dieser Form der Anti­dis­krimi­nierungs­arbeit ge­sammelt worden.

 

So­wohl durch diese Er­fahr­ungen aber auch in der Dis­kussion um das neue bundes­deutsche Anti­dis­krimi­nierungs­gesetz wird immer wieder deut­lich, dass für eine Über­windung von Dis­krimi­nierung in der Gesell­schaft eine "Kul­tur der Viel­falt" und eine Ak­zeptanz von Unter­schieden ge­för­dert werden muss. Hier­für wird viel­fach der Ansatz des Di­ver­sity Mana­ge­ments pro­pa­giert. Er wird in Unter­nehmen be­reits prak­ti­ziert, eig­net sich aber auch für Or­gani­sa­tionen der So­zialen Ar­beit und für die Ar­beit in öffent­lichen Ver­wal­tungen.

 

In welchem Ver­hältnis stehen der An­satz der Ziel­gruppen über­grei­fenden Anti­dis­krimi­nier­ungs­ar­beit und die sog. Di­ver­sity-An­sätze? Was kann von den Er­fahr­ungen in der Ar­beit mit diesen ge­lernt wer­den und wie kann eine ge­eig­nete Form der För­der­ung von Viel­falt aus­sehen, die Dis­krimi­nierung ver­hin­dert? Diese Fragen wurden mit Akteur­Innen aus so­zialer Ar­beit, öffent­licher Ver­wal­tung, Unter­nehmen und Anti­dis­krimi­nierungs­arbeit dis­ku­tiert.

 

Es wurden vers­chie­dene gute Praxis­ansätze vor­ge­stellt und die Frage dis­ku­tiert, wie sich die be­ste­hen­den An­sätze einer Ziel­gruppen über­grei­fen­den Anti­dis­krimi­nierungs­arbeit und von Di­ver­sity-Kon­zep­ten auf Be­reiche der so­zialen Ar­beit und der öffent­lichen Ver­wal­tung über­tragen lassen.

 

Das Programm der Tagung als PDF

 

Ansprechpartner: Nils Pagels